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Die Abschlussprüfung:

Die Voraussetzungen der Teilnahme an der Abschlussprüfung sind die Akzeptierung des Semesters auch von Veterinärbiochemie 1 und Veterinärbiochemie 2. (auch theoretische und praktische Teile), und die erfolgreiche Chemie 2. Prüfung.

Die Endnote der Abschlussprüfung wird aus den folgenden Einzelnoten gebildet:

  • Praktikumsnote: wird aus der Gesamtpunktzahl der Veterinärbiochemie 2. Praktika und Klausur wie folgt gebildet:
51 – 55 Punkte: ausgezeichnet (5)
45 – 50 Punkte: gut (4)
40 – 44 Punkte: befriedigend (3)
33 – 39 Punkte: genügend (2)

Nachdem das Semester von Veterinärbiochemie 2. akzeptiert wurde, kann die Praktikumsnote nicht mehr verbessert werden.

  • Note der schriftlichen Teilprüfung
  • Mündliche Prüfung: die zwei Noten, die für die zwei Prüfungsthemen gegeben werden.

Die Endnote wird am Ende der mündlichen Prüfung, mit Berücksichtigung der vier Einzelnoten (Praktikumsnote, Note der schriftlichen Teilprüfung, Noten der zwei Themen der mündlichen Prüfung), von dem/der Prüfer/In gebildet. (Die Endnote ist nicht automatisch der Durchschnitt der vier Einzelnoten.)

Die schriftliche Teilprüfung:

Für die schriftliche Teilprüfung bietet der Lehrstuhl in der Prüfungsphase Mai/Juni und August/September mindestens 4 Prüfungstermine an, die noch während des Semesters bekannt gegeben werden. In den Prüfungsphasen Dezember/Januar und werden jeweils zwei weitere mögliche Termine angeboten. Für inaktiven Studenten gibt es Prüfungstermine auch während des Herbst- und Frühlingssemesters.

Anmeldung für die schriftliche Teilprüfung wird über das Neptun-System durchgeführt. Prüfungsanmeldungen können spätestens bis 12:00 Uhr am letzten Werktag vor dem Termin der schriftlichen Teilprüfung gerändert werden.

In der schriftlichen Teilprüfung sind die folgenden theoretischen Themen enthalten:

Prüfungsteil „A”:

  • Inneres Milieu, Homeostasis. Isotonie, Isoionie, Puffersysteme.
  • Struktur der biologischen Membran. Transportmechanismen durch die biologische Membran.
  • Klassifizierung und Struktur der proteinogenen Aminosäuren. Die Peptidbindung.
  • Allgemeine Eigenschaften und Struktur der Proteine. Klassifizierung der Proteine. Denaturierung und Renaturierung der Proteine. Ladung der Proteine, der isoelektrische Punkt. Strukturproteine: Kollagen, Elastin, Keratin.
  • Charakterisierung und Struktur der Enzyme. Mechanismus der Enzymwirkung. Beeinflussung der Geschwindigkeit der enzymatischen Reaktionen. Reversibilität der enzymatischen Reaktionen. Regulation der Enzymaktivität. Nomenklatur, Klassifizierung und subzelluläre Lokalisierung der Enzyme.
  • Chemie der Kohlenhydrate (Mono-, Oligosaccharide, Homo- und Heteropolysaccharide)
  • Struktur und Funktion der Fettsäuren und der einfachen Fette.
  • Biochemie der Glycerin-Phosphatide und der Sphingolipide.

 

Prüfungsteil „B”:

  • Struktur der Nukleotide. Struktur und Funktion der DNA.
  • Replikation der DNA in Prokaryoten und Eukaryoten. Mutation und Reparatur.
  • Transkription und ihre Regulation in Prokaryoten und Eukaryoten. Beeinflussung der Genexpression.
  • Struktur des Ribosoms. Aktivierung der Aminosäuren. Initiation, Elongation und Termination der Translation. Posttranslationelle Modifizierungen.
  • Gentechnik, Biotechnologie.

In der schriftlichen Teilprüfung werden auch die wichtigsten Strukturformeln abgefragt (Prüfungsteil „C”), deren Liste von dem Lehrstuhl bekanntgegeben wird und von der Webseite des Lehrstuhls herunterladbar ist.

Die Struktur der schriftlichen Teilprüfung ist die folgende:

  1. Multiple Choice: (1 Punkt pro Frage)
    • Prüfungsteil „A”: 20 Fragen, 20 Punkte
    • Prüfungsteil „B”: 20 Fragen, 20 Punkte
  2. Strukturformel– die gegebenen Strukturformel sollen erkannt und benannt werden (Prüfungsteil „C”): 10 Punkte (1 Punkt pro Name)

Für die schriftliche Teilprüfung gelten die gleichen Regelungen wie für die Klausuren. Die maximale Arbeitszeit ist 75 Minuten. Die schriftliche Teilprüfung ist erfolgreich, wenn insgesamt mindestens 60% (30 Punkte) der maximalen Punktzahl erreicht wurde, und auch getrennt in jedem Prüfungsteil mindestens 60% (Prüfungsteile „A” und „B”: 12 Punkte in beiden, „C”: 6 Punkte) der maximalen Leistung erreicht wurde. Das Ergebnis der schriftlichen Teilprüfung wird am nächsten Arbeitstag nach der Prüfung am Aushang bei dem Eingang und auf der Webseite des Lehrstuhls bekannt gegeben. Die schriftlichen Teilprüfungen dürfen nur in einem bestimmten Zeitpunkt im Lehrstuhl eingesehen werden.

Die Note der schriftlichen Teilprüfung wird wie folgt gegeben:

45 – 50 Punkte: ausgezeichnet (5)
40 – 44 Punkte: gut (4)
35 – 39 Punkte: befriedigend (3)
30 – 34 Punkte: genügend (2)
0 – 29 Punkte: nicht genügend (1)

Nachdem die schriftliche Teilprüfung erfolgreich absolviert wurde, darf man an der mündlichen Prüfung teilnehmen. Wenn das Ergebnis der schriftlichen Teilprüfung „nicht genügend (1)” ist oder wenn man nach einer gültigen Anmeldung an der schriftlichen Teilprüfung nicht teilgenommen hat, geht eine Möglichkeit für die schriftliche Teilprüfung verloren, und man muss sich für einen späteren schriftlichen Termin anmelden. Für die schriftliche Teilprüfung gibt es die folgenden Versuchsmöglichkeiten: in der Prüfungsperiode Dezember/Januar gibt es 3 Möglichkeiten, und in den Prüfungsperioden Mai/Juni und August/September gibt es insgesamt 2 Möglichkeiten. Wenn man in der Dezember/Januar Prüfungsperiode aus irgendwelchem Grund an der Prüfung nicht teilnehmen kann, werden die 3 Möglichkeiten für Dezember/Januar verloren, sie können für die späteren Prüfungsperioden nicht verschoben werden.

Die Note der erfolgreichen schriftlichen Teilprüfung verfällt nicht, sie gilt als gültige Note, auch wenn die mündliche Prüfung in einer späteren Prüfungsperiode abgelegt wird. Man kann einmal versuchen, das Ergebnis einer erfolgreichen schriftlichen Teilprüfung mit der Teilnahme an einer späteren Prüfung zu verbessern. Aber in diesem Fall gilt das Ergebnis der zweiten Prüfung als gültige Note. Es ist nicht möglich, die Note der schriftlichen Teilprüfung nach Teilnahme an der mündlichen Prüfung zu verbessern.

Die mündliche Prüfung:

Die Voraussetzung für die mündliche Prüfung ist, die schriftliche Teilprüfung erfolgreich zu absolvieren. Die mündliche Prüfung kann nicht früher als der zweite Arbeitstag nach der erfolgreichen schriftlichen Teilprüfung abgelegt werden. Die möglichen Prüfungstermine werden nach Absprache mit den Studenten vom Lehrstuhl bekannt gegeben. Anmeldung für die schriftliche Teilprüfung wird über das Neptun-System durchgeführt.

Die mündliche Prüfung fängt an jedem Prüfungstag um 8:00 Uhr an. Die Prüflinge ziehen einen Zettel, an dem zwei Prüfungsthemen (Prüfungsfragen) zu finden sind. Mindestens 30 Minuten Vorbereitungszeit wird angeboten. Danach soll man seine Kenntnisse über die zwei Themen mündlich selbst zusammenfassen, dazu werden auch Fragen von dem/der prüfenden Lehrer/In gestellt. Das Ziel der mündlichen Prüfung ist, nicht nur das Kenntnis der Tatsachen, sondern auch ihre Anwendung und das Verstehen der Zusammenhänge zu kontrollieren. Deswegen können Fragen aus der ganzen Biochemie (Veterinärbiochemie 1. und 2.) auch vorkommen. An der Prüfung darf man keine Hilfsmittel benutzen. Die mündliche Prüfung kann ausschließlich in dem Fall abgelegt werden, wenn man sein Studienbuch mit sich hat.

Der/die Prüfer/In evaluiert die mündliche Prüfung mit einer Einzelnote je Prüfungsthema. Wenn die Antwort des/der Studenten/In auf mindestens eine der zwei Prüfungsfragen mit „nicht genügend (1)” bewertet wird, ist die Endnote der Prüfung – unabhängig von den anderen Einzelnoten – „nicht genügend (1)”. Man muss in diesem Fall aber nur die mündliche Prüfung wiederholen, die Praktikumsnote und die Note der schriftlichen Teilprüfung sind für die nächste mündliche Prüfung als Einzelnoten weiterhin gültig.

Laut der allgemeinen Studienverordnung der Fakultät hat man dei folgenden Versuchsmöglichkeiten, die mündliche Prüfung abzulegen: in der Prüfungsperiode Dezember/Januar gibt es 3 Möglichkeiten, und in den Prüfungsperioden Mai/Juni und August/September gibt es insgesamt 2 Möglichkeiten. Wenn man in der Dezember/Januar Prüfungsperiode aus irgendwelchem Grund an der Prüfung nicht teilnehmen kann, werden die 3 Möglichkeiten für Dezember/Januar verloren, sie können für die späteren Prüfungsperioden nicht verschoben werden. Nach einer nicht erfolgreichen mündlichen Prüfung kann sie zuerst am dritten Tag nach der nicht erfolgreichen Prüfung wiederholt sein. Man kann einmal versuchen, das Ergebnis einer erfolgreichen mündlichen Prüfung zu verbessern.

Die Prüfungsthemen (Prüfungsfragen) der mündlichen Prüfung sind die folgenden:

Intermediärstoffwechsel:

  1. Die biologische Oxidation
    Energiereiche Phosphatverbindungen
    Struktur, biochemische Rolle
    Kreatin-Stoffwechsel
    Struktur, Synthese, biochemische Rolle
    Die Thioester-Bindung
  2. Die Glykogenese und die Glykogenolyse
    Schritte, Lokalisierung, Bedeutung
    Regulation, Signalwege des Glucagons/Adrenalins und des Insulins
  3. Die Glykolyse
    Schritte, aerobe/anaerobe Glykolyse, Lokalisierung, Regulation, Energiebilanz, Bedeutung
    Der Pasteur-Effekt und der Cori-Kreis
  4. Die Glukoneogenese
    Schritte, Eintritt der Startmoleküle, Lokalisierung, Regulation, Energiebilanz, Bedeutung
  5. Oxidation des Pyruvats zum Acetyl~CoA
    Schritte, Cofactoren, Bedeutung
    Der Glycerin-3-Phosphat-Shuttle
  6. Der Citratzyklus
    Schritte, Lokalisierung, Regulation, Energiebilanz, Bedeutung
  7. Die Atmungskette und die oxidative Phosphorylierung
    Struktur, Ablauf, Lokalisierung, Energiebilanz, Bedeutung. Der P/O Quotient, Entkopplung
  8. Der Pentosephosphat-Weg
    Schritte der oxidativen und nicht oxidativen Phase, Lokalisierung, Regulation, Bedeutung
  9. Der Blutzuckerspiegel und seine Regulation
    Physiologische Werte der Blutzuckerkonzentration. Hormonelle Regulation des Blutzuckerspiegels, intrazelluläre Signalwege. Glukose-Transporters
  10. Stoffwechsel der Fruktose und der Galaktose
    Fruktogenese und Fruktolyse. Galaktogenese und Galaktolyse
    Biochemie der Milchproduktion
    Zusammensetzung der Milch. Synthese der Laktose, der Milchproteine und des Milchfetts
  11. Transaminierung der Aminosäuren
    Transaminierung im Allgemeinen, AST, ALT. Reaktionsmechanismus der Transaminierung, Struktur und Funktion der Schiff-Base.
    Oxidative Desaminierung der Aminosäuren
    Oxidative Deaminierung der L- und D-Aminosäuren
    Stoffwechsel der N-freie Kohlenstoffkette der Aminosäuren
    Gluko- und ketoplastische Aminosäuren
  12. Essentielle und nicht essentielle Aminosäuren
    Decarboxylierung der Aminosäuren. Biogene Amine und deren Abbau
    Biochemie des Glutathions, der γ-Glutamyl-Zyklus. Carnosin und Anserin
  13. Ammoniak-Entgiftung
    Der Harnstoffzyklus (Schritte, Lokalisierung, Regulation, Energiebilanz, Bedeutung)
    Alternative Entgiftungswege
  14. Synthese und Abbau der Purinnukleotide
    Neusynthese, Abbau, Resynthese (Wiederverwertung), Stoffwechsel der Desoxyribonukleotide
  15. Synthese und Abbau der Pyrimidinnukleotide
    Neusynthese, Abbau, Resynthese (Wiederverwertung), Stoffwechsel der Desoxyribonukleotide
  16. Struktur und biochemische Rolle des Hämoglobins
    Hämoglobin-Synthese
    Schritte, Lokalisierung, Regulation, Bedeutung
  17. Abbau des Hämoglobins
    Myoglobin, Cytochrome, Catalase, Peroxidase
    Eisenstoffwechsel
  18. Resorption und Transport der Lipide
    Die Lipolyse
    Schritte, Lokalisierung, Regulation, Bedeutung
    Die Lipogenese
    Schritte, Lokalisierung, Regulation, Bedeutung
  19. β-Oxidation der Fettsäuren
    Eintritt der Fettsäuren in die mitochondrielle Matrix. Schritte der β-Oxidation der geradzahligen Fettsäuren. Lokalisierung, Regulation, Energiebilanz, Bedeutung. β-Oxidation der ungeradzahligen und der ungesättigten Fettsäuren
  20. Synthese der Fettsäuren
    Transport des Acetyl~CoA ins Cytosol. Schritte der Synthese der geradzahligen Fettsäuren. Lokalisierung, Regulation, Bedeutung. Synthese der ungeradzahligen und der ungesättigten Fettsäuren
  21. Ketogenese und Ketolyse
    Schritte, Lokalisierung, Energiebilanz, Bedeutung. Biochemische Rolle der Ketonkörper
  22. Biochemie des Cholesterins
    Struktur und biochemische Rolle des Cholesterins. Cholesterin-Synthese (Schritte, Lokalisierung, Regulation, Bedeutung)
    Biochemie der Gallensäuren
    Stoffwechsel und biochemische Rolle der Gallensäuren
  23. Kohlenhydratstoffwechsel beim Wiederkäuer
    Abbau der Kohlenhydrate im Pansen, Produktion, Resorption und Stoffwechsel der flüchtigen Fettsäuren
  24. Stickstoffstoffwechsel beim Wiederkäuer
    Produktion und Resorption von Ammoniak im Pansen. NPN-Stoffe, Bypass Proteine. Bakterielle Proteinsynthese im Pansen. Ruminohepatischer Stickstoff-Kreislauf
  25. Biochemische Grundlegen der Wiederkäuer-Ketose
    Zusammenhang der Glukoneo- und Ketogenese. Die Ketose
    Lipidstoffwechsel beim Wiederkäuer
    Abbau und Synthese der Lipide im Pansen. Lipidstoffwechsel in Geweben der Wiederkäuer
  26. Zentrale Rolle der Leber im Intermediärstoffwechsel
    Kohlenhydrat-, Lipid- und Stickstoffstoffwechsel
    Sekretorische Aktivität der Leber
  27. Entgiftungsfunktion der Leber
    Verschiedene Entgiftungswege: Synthese, Hydrolyse, Oxidation, Reduktion, Conjugation. Funktion der Cytochrom P450 Enzyme
  28. Biochemie des Muskels
    Mechanismus der Muskelkontraktion
    Stoffwechsel des Muskelgewebes, Typen der Muskelfaser
    Biochemie des Fettgewebes, der Niere und des Gehirns

Biochemie der Vitamine:

  1. Allgemeine Eigenschaften der Vitamine. Antivitamine, Vitamin-Antagonisten
  2. Struktur und Stoffwechsel von β-Karotins und Vitamin A
  3. Biochemische Rolle und Mangel von Vitamin A. A-Hypervitaminose
  4. Struktur und Stoffwechsel von Vitamin D
  5. Biochemische Rolle und Mangel von Vitamin D. D-Hypervitaminose
  6. Struktur, Stoffwechsel und Mangel von Vitamin E
  7. Biochemische Rolle von Vitamin E. Oxidativer Stress, freie Radikale, Antioxidantien.
  8. Struktur und Stoffwechsel von Vitamin K
  9. Biochemische Rolle und Mangel von Vitamin K
  10. Biochemie der essentiellen Fettsäuren
  11. Struktur und Stoffwechsel von Thiamin
  12. Biochemische Rolle und Mangel von Thiamin
  13. Struktur und Stoffwechsel von Riboflavin
  14. Biochemische Rolle und Mangel von Riboflavin
  15. Struktur und Stoffwechsel von Nicotinsäure
  16. Biochemische Rolle und Mangel von Nicotinsäure
  17. Struktur und Stoffwechsel von Pantothensäure. Die Synthese von HS~CoA
  18. Biochemische Rolle und Mangel von Pantothensäure
  19. Struktur und Stoffwechsel von Pyridoxin
  20. Biochemische Rolle und Mangel von Pyridoxin
  21. Struktur, Stoffwechsel, biochemische Rolle und Mangel von Biotin
  22. Struktur und Stoffwechsel von Folsäure
  23. Biochemische Rolle und Mangel von Folsäure
  24. Struktur und Stoffwechsel von Cobalamin
  25. Biochemische Rolle und Mangel von Cobalamin
  26. Struktur, Stoffwechsel und Synthese von Ascorbinsäure
  27. Biochemische Rolle und Mangel von Ascorbinsäure
  28. Biochemie der lipotropen Faktoren (Cholin, Inosit)