{"id":2644,"date":"2016-02-27T20:07:00","date_gmt":"2018-04-18T15:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/univet.hu\/?page_id=2644"},"modified":"2018-04-18T22:10:03","modified_gmt":"2018-04-18T20:10:03","slug":"geburtshilfe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/univet.hu\/de\/kliniken\/kleintierklinik\/geburtshilfe\/","title":{"rendered":"Lehrstuhl f\u00fcr Geburtshilfe und reproduktion"},"content":{"rendered":"<style>.tmp td:first-child{font-weight: bold;}<\/style> <table class=\"tmp\"> <tr> <td>Name<\/td> <td>Lehrstuhl f\u00fcr Geburtshilfe und reproduktion<\/td> <\/tr> <tr> <td>Referatsleiter<\/td> <td><a href=\"https:\/\/univet.hu\/hu\/Egyetem\/Munkatarsak\/cseh-sandor\" data-replaced=\"true\">Cseh S\u00e1ndor<\/a><\/td> <\/tr> <tr> <td colspan=\"2\"><\/td> <\/tr> <tr> <td>Anschrift<\/td> <td>1078 Budapest Istv\u00e1n u. 2. <\/td> <\/tr> <tr> <td>Sende-Adresse<\/td> <td>1400 Budapest Pf. 2<\/td> <\/tr> <tr> <td>Telefon<\/td> <td>+361 478 4206<\/td> <\/tr> <tr> <td>Fax<\/td> <td>+361 478 4207<\/td> <\/tr> <tr> <td>Durchwahl<\/td> <td>+361 478 4100 \/ 8330<\/td> <\/tr> <tr> <td>Stelle<\/td> <td>Geb\u00e4ude L I. Stock<\/td> <\/tr> <\/table> <h2>Geschichte<\/h2> <div> <p style=\"text-align:justify\">Der Unterricht der Geburtshilfe als selbst&auml;ndiges Fach wurde verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sp&auml;t in die Ausbildung der &Auml;rzte aufgenommen. Vor mehr als 200 Jahren hatten die Medizin- und Chirurgie-Studenten w&auml;hrend ihres Studiums schon Unterricht in Instrumenten- und Operationslehre, aber ein selbst&auml;ndiger Lehrstuhl f&uuml;r Geburtshilfe wurde selbst an der medizinischen Fakult&auml;t erst 1817 gegr&uuml;ndet.&nbsp;<\/p> <p>  Die Lage in der Veterin&auml;rmedizin &auml;nderte sich grunds&auml;tzlich erst etwas sp&auml;ter, als die Rinderzucht intensiviert wurde. Die Entwicklung der veterin&auml;rmedizinischen Geburtshilfe in der zweiten H&auml;lfte des 19. Jh. h&auml;ngt mit der Einfuhr und der Einb&uuml;rgerung der Kulturrassen, dem &Uuml;bergang von der Viehhaltung, bei der das Vieh das ganze Jahr im Freien ist, zur Stallung, mit der Entwicklung der Tierhaltung zu Tierzucht zusammen. Als Ergebnis der Verbreitung der Darwin&#39;schen Lehre, unmittelbar aber als Ergebnis der T&auml;tigkeit des einst sehr ber&uuml;hmten Professoren unseren Instituts, Vilmos Zlam&aacute;l (1803-1886), verwandelte sich das Wort &bdquo;Z&uuml;chtung&ldquo;, das bis dann ausschlie&szlig;lich im Sinne von &bdquo;Vermehrung&ldquo; benutzt wurde, zu &bdquo;Tierzucht&ldquo;. Die Tierzucht wurde zu einer komplexen Disziplin, die die Kenntnisse in folgenden Lehren umfasste: Naturkunde, Kost und Di&auml;t, Aussehen, Gest&uuml;tskunde und Rassenkunde. Diese Kenntnisse wurden in den Dienst der Vermehrung gestellt. Auf diese Weise k&ouml;nnen wir verstehen, warum sich die von M&aacute;rton Galambos (1820-1872) unterrichtete sog. &bdquo;Z&uuml;chtungslehre&ldquo; fast ausschlie&szlig;lich mit der Deckung und Abfohlen, Kalben, Lammen und Abferkeln besch&auml;ftigte. 1873 wurde f&uuml;r den Unterricht der Tierzucht unter der Leitung von B&eacute;la Tormay ein selbst&auml;ndiger Lehrstuhl gegr&uuml;ndet. Er unterrichtete in seinen Vortr&auml;gen auch die Kenntnisse bzw. Aufgabenbereiche der Geburtshilfe, aber nat&uuml;rlich nur theoretisch, da er weder eine Klinik zur Verf&uuml;gung noch praktische Kenntnisse in Geburtshilfe hatte. Die Lage &auml;nderte sich etwas, als Professor N&aacute;daskay, der Dozent f&uuml;r Anatomie, mit den Vorlesungen in Zoologie und Geburtshilfe beauftragt wurde.&nbsp;<\/p> <p>  Professor B&eacute;la N&aacute;daskay (1848-1933) war kein praktizierender Geburtshelfer, hatte auch kein Patientenmaterial zur Verf&uuml;gung, trotzdem zeugen seine vor ca. 120 Jahren geschriebenen Zeilen &uuml;ber die zuk&uuml;nftige Notwendigkeit des Studiums von &uuml;berraschendem fachlichen Scharfblick: &bdquo;Je mehr die freien Wiesen den Gest&uuml;ten und Herden entzogen werden, je mehr die Stallung an Platz gewinnen wird, umso mehr wird es notwendig, der Anweisungen der Geburtshilfe f&uuml;r Tiere Geltung zu verschaffen.&ldquo; Dieser Leitfaden zieht sich auch durch sein 1887 und 1889 erschienenes Buch &uuml;ber Geburtshilfe.<\/p> <p>  Am vierj&auml;hrigen Kurs der Akademie wurde die Geburtshilfe im vierten Studienjahr ein Semester lang in w&ouml;chentlich drei Theoriestunden unterrichtet und der Lehrplan schrieb auch schon Operationslehre-&Uuml;bungen in Geburtshilfe vor. Zu dieser Zeit war die Geburtshilfe Gegenstand des Rigorosums im dritten. Studienjahr und ab 1891 hielt die Vorlesungen K&aacute;roly Monostori (1852-1917), Dozent f&uuml;r Tierzucht. Monostori behandelte im Rahmen der Tierzucht auch die Themen Milchviehhaltung, Milcherzeugung und Milchhygiene. Er schrieb in Ungarn als Erster &uuml;ber die k&uuml;nstliche Befruchtung der Pferde. Sein Buch &uuml;ber Operationslehre (1898) galt als das niveauvollste Lehrbuch der damaligen Zeit. Im Prolog schreibt er: &bdquo;Lange Zeit wurde es in der Fachausbildung der Tier&auml;rzte f&uuml;r unn&ouml;tig gehalten, dass die Geburtshilfe und insbesondere die geburtshilfliche Operationslehre getrennt und gr&uuml;ndlich vorgetragen werden. Jetzt, wo unser Tierbestand veredelt wird und die Stallung immer mehr an Boden gewinnt, hielt es einer unserer ausgezeichneten Spezialisten &#8211; B&eacute;la Tormay &#8211; f&uuml;r unbedingt notwendig, dass der Unterricht der Geburtshilfe immer mehr in den Mittelpunkt gestellt wird. Das Werk von N&aacute;daskay &ndash; so, wie er es schrieb &#8211; ist vergriffen, es ist also verst&auml;ndlich, dass der Verband Ungarischer Tier&auml;rzte es ersetzen bzw. um ein solches Werk erg&auml;nzen m&ouml;chte, das insbesondere der Pathologie der Tr&auml;chtigkeit und Geburt und der geburtshilflichen Operationslehre mehr Gewicht beimisst.&ldquo;<\/p> <p>  Nachdem die Akademie f&uuml;r Veterin&auml;rmedizin in den Rang einer Hochschule erhoben wurde, &uuml;bernahm B&eacute;la Pl&oacute;sz, Ordinarius f&uuml;r Chirurgie den Unterricht der Geburtshilfe (1899). Die Vorlesungen zur Theorie fanden &uuml;ber ein Semester lang in w&ouml;chentlich 3 Stunden, die &Uuml;bungen in Geburtshilfe &uuml;ber zwei Semester lang ebenfalls in w&ouml;chentlich 3 Stunden statt. Pl&oacute;sz erkannte die praktische Bedeutung der Geburtshilfe: die erste Hilfe bei Abferkeln, Kalben, Lammen unterrichtete er an Phantomen und lie&szlig; es die Studenten an vom Schlachthof gelieferten Kalbsembryonen regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ben.<\/p> <\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Name Lehrstuhl f\u00fcr Geburtshilfe und reproduktion Referatsleiter Cseh S\u00e1ndor Anschrift 1078 Budapest Istv\u00e1n u. 2. Sende-Adresse 1400 Budapest Pf. 2 Telefon +361 478 4206 Fax +361 478 4207 Durchwahl +361 478 4100 \/ 8330 Stelle Geb\u00e4ude L I. 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