{"id":3380,"date":"2017-12-19T00:27:00","date_gmt":"2017-12-18T23:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/univet.hu\/universitaet\/organisationseinheiten\/lehrstuhl-und-klinik-fur-chirurgie-und-ophtalmologie\/"},"modified":"2026-02-10T03:47:35","modified_gmt":"2026-02-10T02:47:35","slug":"lehrstuhl-und-klinik-fur-chirurgie-und-ophtalmologie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/univet.hu\/de\/universitaet\/organisationseinheiten\/lehrstuhl-und-klinik-fur-chirurgie-und-ophtalmologie\/","title":{"rendered":"Lehrstuhl f\u00fcr Chirurgie"},"content":{"rendered":"<h2>Geschichte<\/h2> <div> <p>Kurze Geschichte des Lehrstuhls<\/p> <p>Das Edikt vom 12.12.1786 von Josef II. verordnete die Gr&uuml;ndung eines veterin&auml;rmedizinischen Lehrstuhls an der Pester Universit&auml;t. In diesem Geb&auml;ude konnte man mit dem Unterricht der Chirurgie anfangen. Die Medizinstudenten und Studenten der Chirurgie lernten unter den Pflichtf&auml;chern schon chirurgische Pathologie, klinische Chirurgie, Operationslehre, Instrumenten- und Verbandslehre. Teil des Lehrstoffs war die neu eingef&uuml;hrte Veterin&auml;rmedizin, mit den speziellen veterin&auml;rchirurgischen Kenntnissen von Professoren S&aacute;ndor Tolnay aufgrund der B&uuml;cher des Wiener Professoren Wolstein. Damals stand die Veterin&auml;rchirurgie hinsichtlich ihrer Bedeutung weit hinter der Humanchirurgie zur&uuml;ck. Einen sp&uuml;rbaren Fortschritt im Unterricht der Chirurgie erreichte Vilmos Zlam&aacute;l (1803-1886), der die Wichtigkeit der Veterin&auml;rchirurgie als selbst&auml;ndiges Fach unter den sonstigen verbundenen Disziplinen erkannte. Der erste ernannte Dozent f&uuml;r Chirurgie war Ferenc Varga, Doktor der Medizin, der Assistent des Professoren Balassa, des Gr&uuml;nders der ungarischen operativen chirurgischen Operationslehre, war. 1870 wurde der &bdquo;Lehrstuhl f&uuml;r besondere Chirurgie und Operation&ldquo; gegr&uuml;ndet, der sich schon im heutigen Geb&auml;ude in der Rottenbiller Stra&szlig;e befand. Unter Professor B&eacute;la Pl&oacute;sz wurde der Lehrstuhl v&ouml;llig umgestaltet und neu organisiert, als die Bedingungen f&uuml;r die chirurgische Asepsis und Operationslehre geschaffen wurden. Professor Pl&oacute;sz wurde zu einer Koryph&auml;e von internationalem Ruf auf dem Gebiet der Pferdechirurgie, und zwar sowohl in der Bauch- als auch in der orthop&auml;dischen Chirurgie. Der n&auml;chste Lehrstuhlleiter wurde Mih&aacute;ly Berr&aacute;r (1884-1929), ein international anerkannter Fachmann der Veterin&auml;rchirurgie und Augenheilkunde. Die radiologische Abteilung des Lehrstuhls gr&uuml;ndete Endre Guoth Gy. 1929. Gyula K&oacute;m&aacute;r und sp&auml;ter Andr&aacute;s B. Kov&aacute;cs gr&uuml;ndeten die Bauch- und Fu&szlig;chirurgie der Pferde und Rinder. Professor L&aacute;szl&oacute; Tam&aacute;s entwickelte die Pferdechirurgie von 1981 bis 1989 weiter, danach wurde der Lehrstuhl unter der Leitung von Professor J&oacute;zsef T&oacute;th erneuert und modernisiert. Der Lehrstuhl wurde zu einer Institution von tats&auml;chlich europ&auml;ischem Niveau sowohl im Bereich der Gro&szlig;tier- als auch (ab Ende der 1980er Jahre) der Kleintierchirurgie, sowohl hinsichtlich der Ger&auml;te und Instrumente als auch der fachlichen Arbeit. Nachdem Professor T&oacute;th ins Ausland ging, leiteten Professor Tam&aacute;s, sp&auml;ter der Universit&auml;tsdozent Ferenc Felkai den Lehrstuhl als Kuratoren. Ab 2005 wurde der Universit&auml;tsdozent Tibor N&eacute;meth zum Leiter des Lehrstuhls ernannt.<\/p> <p>  Aufbau und Einheiten des Lehrstuhls<\/p> <p>  Die einheitliche Struktur der Lehrst&uuml;hle f&uuml;r Chirurgie und Augenheilkunde &auml;nderte sich 2001, als die Gro&szlig;tierklinik in &Uuml;ll\u0151 er&ouml;ffnet wurde. Dort nahm eine nach unterrichtstechnischen Gesichtspunkten zum Lehrstuhl geh&ouml;rende Einheit f\u0151r Gro&szlig;tierchirurgie ihre T&auml;tigkeit auf, und zwar mit den Lehrkr&auml;ften, die fr&uuml;her in der Istv&aacute;n Stra&szlig;e arbeiteten. Die Kleintierchirurgie besteht aus mehreren Einheiten. Die in 1995 renovierte Chirurgische Ambulanz empf&auml;ngt j&auml;hrlich 5-6000 Patienten. Hierzu geh&ouml;ren neben drei chirurgischen Behandlungsr&auml;umen auch ein Behandlungsraum f&uuml;r Unfallpatienten. Der knochen- und gelenkchirurgische Operationssaal ist nicht nur f&uuml;r Routineeingriffe geeignet, sondern auch f&uuml;r spezielle orthop&auml;dische Operationen (vollst&auml;ndige H&uuml;ftgelenkprothese, TPLO Operation, Arthroskopie) des Weiteren f&uuml;r R&uuml;ckgratoperationen. Im OP-Block f&uuml;r Weichteile werden au&szlig;er einfacheren chirurgischen Eingriffen die ganze Skala von Bauch- und Brustkorboperationen, onkologischen und plastischen Eingriffen durchgef&uuml;hrt. Die Zahl der j&auml;hrlichen Operationen bewegt sich um die 2500 im Kleintier-Operationssaal. F&uuml;r die niveauvolle An&auml;sthesiologie in den OPs sorgen ausgebildete angestellte An&auml;sthesiologen, ein Team aus studentischen Hilfskr&auml;ften und diensthabenden Studenten und ein modernes Monitoring-System (Pulsoximeter, Kapnograph). Zur Einheit der Kleintierchirurgie geh&ouml;rt das Krankenhaus f&uuml;r Kleintiere, das der die Unterbringung und Beobachtung der Kranken dient, die station&auml;re Behandlung ben&ouml;tigen. Die Radiologische Abteilung der Klinik f&uuml;r Chirurgie deckt die Bed&uuml;rfnisse jeder Universit&auml;tsklinik hinsichtlich der R&ouml;ntgenuntersuchungen mit j&auml;hrlich 4000 Kranken ab. Im Expositionsraum stehen zwei feste R&ouml;ntgenger&auml;te zur Verf&uuml;gung. Die Entwicklung der R&ouml;ntgenfilme wird von einem automatischen Entwicklungsger&auml;t beschleunigt. Seit 1996 wurde die Abteilung um einen Computertomographen (CT) erweitert.<\/p> <\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte Kurze Geschichte des Lehrstuhls Das Edikt vom 12.12.1786 von Josef II. verordnete die Gr&uuml;ndung eines veterin&auml;rmedizinischen Lehrstuhls an der Pester Universit&auml;t. In diesem Geb&auml;ude konnte man mit dem Unterricht der Chirurgie anfangen. 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