Die Veterinärmedizinische Universität Budapest hat gezeigt, wie ein mit 2.34 Milliarden HUF dotiertes Entwicklungsprojekt der Europäischen Union die Ausbildung künftiger Tierärzte neu gestaltet.
Während ein Großteil des ungarischen Hochschulwesens noch nach Wegen zur digitalen Transformation sucht, hat die Veterinärmedizinische Universität Budapest bereits entschlossen gehandelt: 45 intelligente Unterrichtsräume, mehr als 3.400 neue digitale Geräte und ein dreisprachiges (Ungarisch, Englisch, Deutsch) Ausbildungsprogramm – das ist das Ergebnis des Projekts mit dem Titel „Entwicklung einer praxisorientierten Hochschulbildung an der Veterinärmedizinischen Universität Budapest“ (RRF-2.1.2-21-2022-00008).
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Entwicklung ist ihre breite institutionelle Wirkung. Im Rahmen des Programms erwarben insgesamt 1.806 Teilnehmer – darunter Forscher, wissenschaftliche Mitarbeiter und Verwaltungsangestellte – neue digitale Kompetenzen. Allein die interne Online-Schulung umfasste 12 Module mit 11 verschiedenen Kursarten, die in drei verschiedenen Sprachen angeboten wurden.
In seiner Begrüßungsrede betonte Prof. Dr. László Ózsvári, Vizerektor für Lehre an der Universität: „Die Entwicklung digitaler Kompetenzen hat nicht nur den Studierenden, sondern auch den wissenschaftlichen Mitarbeitern neues Wissen vermittelt, das direkt im Lehralltag angewendet werden kann.“ Er fügte hinzu: „Den Rückmeldungen zufolge sind die Studierenden motivierter, und auch die Lernergebnisse haben sich verbessert.“
Über den Aufbau einer modernen digitalen Infrastruktur hinaus hat das Projekt die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung durch die Entwicklung bildungsunterstützender Systeme und Schulungsprogramme zur Verbesserung der digitalen Kompetenzen gestärkt. Es hat zudem die Kapazitäten im Bereich der digitalen Bildung und Dienstleistungen ausgebaut und damit zu einem gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung beigetragen. Das Projekt, das bis zum 30. April 2026 läuft, wird im Rahmen des ungarischen Aufbau- und Resilienzplans umgesetzt.








