Rektor Péter Sótonyi hat anlässlich der 50. EQUUS-Tage ein langjähriges Versprechen eingelöst. Der Sportplatz des Wohnheims – der vor 53 Jahren eingeweiht wurde – wurde zusammen mit seiner Umgebung und dem historischen Holzpavillon, in dem Gemeinschaftsveranstaltungen stattfinden, umfassend renoviert.

Der 27 × 55 Meter große Sportplatz ist eine zentrale Einrichtung des Wohnheims; in den letzten Jahren war er jedoch kaum noch nutzbar. Im Rahmen der Sanierung wurden bauliche Mängel behoben, der Belag durch eine neue Gummibeschichtung ersetzt und Markierungen für verschiedene Sportarten angebracht. Die renovierte Anlage eignet sich nun für Laufen, Volleyball, Handball, Fußball und sogar Fußtennis. Neben dem Austausch von Zäunen und Netzen wurde die Beleuchtungsanlage modernisiert und in der Nähe ein neuer Fitnessbereich mit Tartanbelag eingerichtet, der über eine multifunktionale Trainingseinheit für Studierende verfügt.
Der Rektor betonte, dass Veterinärstudierende sowohl körperliche Ausdauer als auch Möglichkeiten zur Erholung benötigen, um in ihrem Beruf erfolgreich zu sein – Voraussetzungen, die nun in einer modernen Umgebung gewährleistet sind.
In seiner Rede erinnerte er auch an die langjährige Tradition gemeinschaftlicher Veranstaltungen an der Veterinärmedizinischen Universität Budapest, insbesondere im Studentenwohnheim. Schon während seiner Studienzeit fanden im ehemaligen Holzpavillon legendäre Gemeinschaftsabende statt, deren Beitrag zur Gemeinschaftsbildung bis heute Anlass zum Stolz ist. Er fügte hinzu, dass er eine starke persönliche Bindung an das Wohnheim habe, da er insgesamt elf Jahre dort verbracht habe – zunächst als Student, später als Mentor. Aus diesem Grund ist es ihm ein Anliegen, einen Ort zu schaffen, an dem Studierende ihre Veranstaltungen mit derselben Begeisterung, aber auf einem höheren Niveau organisieren können.

Seinen eigenen Angaben zufolge erfüllt diese Renovierung ein Versprechen, das er vor 25 Jahren gegeben hat. Nachdem der Vorgänger des heutigen Holzpavillons niedergebrannt war, gelobte er, diesen Gemeinschaftsraum wieder aufzubauen, sollte er jemals Rektor werden. Sein Ziel war es, sicherzustellen, dass künftige Studentengenerationen ihn genauso genießen können wie er einst. Der neue Bau, der auf den ursprünglichen Fundamenten errichtet wurde, ist ein 40 m² großes, mit Holz verkleidetes Gebäude, das einen Gartenschuppen sowie einen Service- und Vorbereitungsbereich beherbergt. Er ist von einem 120 m² großen überdachten Freiraum umgeben, der sich ideal für Zusammenkünfte im Freien eignet.
Der Rektor wies zudem darauf hin, dass der Freiluftbereich zur Verbesserung der Nutzbarkeit bei kälterem Wetter überdacht werden kann, sodass er als ganzjährig nutzbarer Veranstaltungsort dient. Er betonte, dass die Stärke der veterinärmedizinischen Gemeinschaft in gemeinsamen Traditionen, der Achtung vor Werten und dem gemeinsamen Erleben dieser Momente liege.

Im Rahmen der Investition wurden auch die befestigten Flächen, die das Wohnheim, den Sportplatz und den Holzpavillon verbinden, erneuert.
Der Rektor sprach Gábor Kovács, dem Leiter der technischen Abteilung, und seinem Team seinen besonderen Dank für ihren engagierten Einsatz bei der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen aus.
„Ich bitte unsere Studierenden, gut auf alles zu achten und es wie ihr Eigentum zu behandeln, und wünsche ihnen viel Freude während der wohl schönsten Jahre ihres Lebens hier im Wohnheim“, schloss der Rektor.








