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Für Studenten Kurse Futtermittelkunde

Futtermittelkunde

Sprache
Deutsch
Jahr im Lehrplan
2
Semester im Lehrplan
1
Credit Points
2
Vorlesungen
30
Praktische Unterrichtsstunden
15
Dokumente
Dokumente
Wer kann das Studienfach aufnehmen?
  • Tierarzt/-ärztin DE

Beschreibung der Veranstaltung

Die Studierenden erhalten einen Überblick über wesentliche Differenzierungsmerkmale bei der Beurteilung von Futtermitteln und Futterzusatzstoffen. Sie sind damit in der Lage, zwischen wertbestimmenden und schädlichen Inhaltsstoffen in Futtermitteln zu unterscheiden. Sie verfügen nach der grundlegenden Einführung in die Stoffkunde über ausreichende Stoffkenntnisse zur qualifizierten Bewertung von Futtermitteln und Futterzusatzstoffen als Voraussetzung für eine tierartgerechte Rationsgestaltung, auch im Hinblick auf die Sicherstellung der Produktqualität von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft. Die Studierenden verfügen über die erforderlichen Grundlagen zum Verständnis weiterführender Lehrveranstaltungen mit den Schwerpunkten Tierernährung.

Curriculum der Futtermittelkunde

September-Dezember, 2018.

Vorlesungen und Praktika: 10. September – 14. Dezember 2018 (14 Wochen).

Semester: 3.

Vorlesungen: 2 Stunden/Woche (28 Stunden/Semester), Hörsaal: TORMAY.

 

Praktika: 1 Stunde/Woche (14 Stunden/Semester), für die Gruppen 1-7.: Hörsaal Obstetrik (L/1.), für die Gruppe 8.: Hörsaal TORMAY.

 

Weitere Informationen

1. Anwesenheit

Es gilt die Präsenzpflicht. Die Anwesenheit an den Vorlesungen und Praktika ist obligatorisch. Es wird Regelmäßig kontrolliert und ist die Voraussetzung der Anerkennung des Semesters.

 

2. Abwesenheit

2.1. Vorlesungen

Ohne Bestätigung darf man höchstens dreimal pro Semester fehlen.

2.2. Praktika

Am Anfang der Praktika ist jeweils die Anwesenheitskontrolle.

Es werden max. 4 Abwesenheiten während des Semesters toleriert, danach wird das Fach nicht anerkannt – und es ist im nächsten Jahr (gegen eine gesonderte gebühr) zu wiederholen.

Über 4 Abwesenheiten gibt es kein Nachweis über die Abwesenheit einzureichen.

Einmal pro Semester darf man ohne Nachweis und Erstattung fehlen.

Wer mehr als einmal (d. h. 2-4-mal) fehlt, soll sich beim Unterrichtsgeber innerhalb 2 Wochen melden und über das Material des Praktikums Bericht erstatten.

 

3. Gruppeneinteilung

Der Lehrstuhl orientiert sich an der vom Studentensekretariat ausgegebenen Gruppeneinteilung.

Eine dauerhafte Abweichung von der Gruppeneinteilung ist lediglich mit der Zustimmung des Studentensekretariates und des Lehrstuhls möglich. 3

 

Der Wechsel der Praktikumsgruppe kann einmal pro Semester individuell durch die Praktikumsleiter genehmigt werden, wenn ein Antrag an ihn per Email bis 12 Uhr am vorherigen Arbeitstag eingereicht wird.

Dem Besuch weiterer, außer der Gruppeneinteilung entsprechender Praktika kann nicht zugestimmt werden.

 

4. Kontaktperson

Die Verantwortliche des Jahrgangs von der Seite der Abteilung Tierernährung ist Frau Dr. Éva CENKVÁRI (Abteilung der Tierernährung, Rottenbiller Str. 50., Nebenanschluss: 8608; Email: cenkvari.eva@univet.hu).

 

5. Weitere Studien

Für diejenige, die ihre Studien im 5. Semester an unserer Fakultät auf English weitermachen, wird die Futtermittelkunde als ein Teil der Tierernährung anerkannt. Aber in diesem Fall ein Sommerpraktikum von 2 Wochen nach dem Hinweis des Lehrstuhls für Tierernährung ist vor dem 5. Semester erforderlich!

Thematik der Vorlesungen

1. Woche (10-14 September)

Vorlesung: Einleitung, Futtermittelanalyse. Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

Praktikum: Futtermittel als Nährstoffträger. Doz. Dr. István HULLÁR

 

2. Woche (17-21 September)

Vorlesung: Futteraufnahme, Verdauung (Theorie, Messmethoden).

Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

Praktikum: Eigentliche Grünlandfutter. Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

 

3. Woche (24-28 September)

Vorlesung: Energetische Futterbewertung. Doz. Dr. István HULLÁR

Praktikum: Ackergrünfutter. Doz. Dr. István HULLÁR

 

4. Woche (1-5 Oktober)

Vorlesung: Getreidekörner, Leguminosenkörner. Doz. Dr. István HULLÁR

Praktikum: Energiebewertung der Futtermittel. Dr. Nikoletta HETÉNYI, DVM

 

5. Woche (8-12 Oktober)

Vorlesung: Proteinbewertung der Futtermittel. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

Praktikum: Zuckerhaltige Futtermittel. Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

13 Oktober (Samstag): Arbeitstag (anstatt 22 Oktober (Montag/).

 

6. Woche (15-19 Oktober)

Vorlesung: Fettreiche Samen, Rückstände der Gewinnung pflanzlicher Öle.

Dr. Nikoletta HETÉNYI, DVM

Praktikum: Zusatzstoffe ohne Nährstoffcharakter. Doz. Dr. Orsolya KUTASI-KORBACSKA

 

7. Woche (22-26 Oktober)

Vorlesung: Wirtschaftsfuttermittel und ihre Konservierung I. Heubereitung. NPN- Verbindungen. Doz. Dr. István HULLÁR

Praktikum: Nebenerzeugnisse des Gärungsgewerbes. I. Nebenerzeugnisse der Brauerei.

Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

22 Oktober (Montag): Rasttag, unterrichtsfrei (stattdessen 13 Oktober /Samstag/ war ein Arbeitstag).

23 Oktober (Dienstag): Feiertag (unterrichtsfrei).

 

8. Woche (29 Oktober-2 November)

Vorlesung: Besondere Qualitätseigenschaften der Futtermittel.

Prof. Dr. Sándor György FEKETE

Praktikum: Proteinbewertung für Monogastrier. Doz. Dr. István HULLÁR

1 November (Donnerstag): Feiertag (unterrichtsfrei).

2 November (Freitag): Rasttgag (stattdessen 10 November /Samstag/ wird ein Arbeitstag).

 

9. Woche (5-9 November)

Vorlesung: Vitamine und Mineralstoffe. Prof. Dr. Sándor György FEKETE

Praktikum: Proteinbewertung für Wiederkäuer. Doz. Dr. István HULLÁR

10 November (Samstag): Arbeitstag (anstatt 2 November /Freitag/). 2

 

10. Woche (12-16 November)

Vorlesung: Wirtschaftsfuttermittel und ihre Konservierung II.: Gärfutterbereitung.

Doz. Dr. István HULLÁR

Praktikum: Nebenerzeugnisse des Gärungsgewerbes. II. Nebenerzeugnisse der Brennerei.

Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

 

11. Woche (19-23 November)

Vorlesung: Ver- und Bearbeitung von Futtermittel. Doz. Dr. Orsolya KUTASI-KORBACSKA

Praktikum: Milch und Milchverarbeitungsprodukte, Futterhackfrüchte.

Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

21 November (Mittwoch): Tagung des Wissenschaftlichen Studienkreises.

 

12. Woche (26-30 November)

Vorlesung: Futtermittel tierischer Herkunft. Zusammenfassung der wichtigsten Grundlagen und FM- Gruppen. Doz. Dr. István HULLÁR

Praktikum: Verdaulichkeit der Rohnährstoffe. Doz. Dr. István HULLÁR

 

13. Woche (3-7 Dezember)

Vorlesung: Schädliche Inhaltsstoffe der Futtermittel. Doz. Dr. Orsolya KUTASI-KORBACSKA

Praktikum: Nebenerzeugnisse der Mehlmüllerei. Erzeugnisse der Stärkegewinnung.

Dr. Éva CENKVÁRI, wiss. Hauptmitarbeiterin

 

14. Woche (10-14 Dezember)

Vorlesung: Futtermittelrecht. Dr. Nikoletta HETÉNYI, DVM

Praktikum: Mischfutter. Doz. Dr. Orsolya KUTASI-KORBACSKA

Beschreibung der Bewertung

 

 

Die Anwesenheit an den Vorlesungen und Praktika ist obligatorisch. Es wird regelmäbig kontrolliert und ist die Voraussetzung der Anerkennung des Semesters. Ohne Bestätigung darf man höchstens dreimal pro Semester fehlen. Wer an einem Praktikum nicht teilnehmen kann, soll sich beim Unterrichtsgeber innerhalb 2 Wochen melden und über das Material des Praktikums Bericht erstatten.

Die Verantwortliche des Jahrgangs von der Seite der Abteilung Tierernährung ist Frau Dr. Éva Cenkvári (Abteilung der Tierernährung, Rottenbiller Str. 50., Nebenanschluss: 8608; e-mail: cenkvari.eva@aotk.szie.hu).

Für diejenige, die ihre Studien im 5. Semester an unserer Fakultät auf English weitermachen, wird die Futtermittelkunde als ein Teil der Tierernährung anerkannt. Aber in diesem Fall ein Futtermittel-Sommerpraktikum von 2 Wochen nach dem Hinweis des Lehrstuhls ist vor dem 5. Semester erforderlich!

 

 

Budapest, den 12. September 2016

Doz. Dr. István HULLÁR, PhD, habil.                                                                                                                                                                                                    Abteilungsleiter des Lehrstuhls für Tierernährung

Informationen zur Prüfung

 

Die Anwesenheit an den Vorlesungen und Praktika ist obligatorisch. Es wird regelmäßig kontrolliert und ist die Voraussetzung der Anerkennung des Semesters. Ohne Bestätigung darf man höchstens dreimal pro Semester fehlen. Wer an einem Praktikum nicht teilnehmen kann, soll sich beim Unterrichtsgeber innerhalb 2 Wochen melden und über das Material des Praktikums Bericht erstatten.

Die Verantwortliche des Jahrgangs von der Seite der Abteilung Tierernährung ist Frau Dr. Éva Cenkvári (Abteilung der Tierernährung, Rottenbiller Str. 50., Nebenanschluss: 8608; E-Mail: cenkvari.eva@aotk.szie.hu).

Für diejenige, die ihre Studien im 5. Semester an unserer Fakultät auf English weitermachen, wird die Futtermittelkunde als ein Teil der Tierernährung anerkannt. Aber in diesem Fall ein Sommerpraktikum von 2 Wochen nach dem Hinweis des Lehrstuhls für Tierernährung ist vor dem 5. Semester erforderlich!

 

Prüfungsinformationen

 

Prüfungsformen

Es gibt sowohl schriftliche (Test) als auch mündliche Prüfungsmöglichkeiten. Die Studenten dürfen freiwillig entscheiden, ob sie die Prüfung schriftlich oder mündlich ablegen möchten.

Innerhalb einer Prüfungsperiode gibt es insgesamt zwei Termine für die schriftliche Prüfungen, welche die Studenten mit Frau Dr. Cenkvári im Voraus besprechen können.

Die Studenten, denen diese Termine nicht passen oder die die mündlichen Prüfungen bevorzugen, dürfen die Prüfung auch nur mündlich ablegen.

 

Prüfungsmöglichkeiten

Erste schriftliche Prüfungsmöglichkeit: erster Test für diejenigen, die die Prüfung schriftlich ablegen möchten.

Zweite schriftliche Prüfungsmöglichkeit: zweiter Test, der entweder der erste Versuch oder die Nachholmöglichkeit für einen zuvor nicht bestandenen Test sein kann.

Diejenige, die die erste schriftliche Prüfungsmöglichkeit auslassen, werden nur eine weitere (die zweite) schriftliche Prüfungsmöglichkeit haben.

Diejenigen, die beide schriftliche Prüfungsmöglichkeiten auslassen, werden nur mündlich examiniert.

 

Anmeldung für die Prüfungen

Schriftliche Prüfung: die Semestersprecherin sollte eine Liste der Studenten, die die 1-ste oder die 2-te Prüfung abzulegen gedenken, Frau Dr. Cenkvári per Email zuschicken. Danach werden die Plätze im NEPTUN eröffnet um sich die Studenten anmelden zu können.

Mündliche Prüfung: die Semestersprecherin sollte eine Liste der Studenten, die die mündliche Prüfung bevorzugen an Frau Dr. Cenkvári per Email zuschicken. Danach werden die Plätze im NEPTUN, für die sich die Studenten anmelden können, zugänglich gemacht.

Die Grenzwerte der Noten bei schriftlichen Prüfungen sind in der Regel wie folgt: Note Prozent
sehr gut (5) 90-100%  
gut (4) 80-89%  
befriedigend (3) 70-79%  
ausreichend (2)  60-69%  
nicht bestanden (1) 0-59%

Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung wird im Studentensekretariat in Ihr Studienbuch eingetragen, Sie brauchen den Lehrstuhl dafür nicht aufzusuchen.

 

Nachholmöglichkeiten

Bei nicht bestandener Prüfung werden die Studenten gebeten sich per Email bei

Frau Dr. Cenkvári anzumelden, damit ihnen neue Plätze im NEPTUN zugänglich gemacht werden können.

Vorbereitungsmaterialien

− Nutzen Sie Ihre Vorlesungs- und Übungsmitschriften, der Stoff aus Vorlesungen und Übungen ist prüfungsrelevant,

− die Skripte,

− Bücher: vermeiden Sie das Querlesen von zu vielen Büchern. Relevant für Teilbereiche und ergänzend ist:

Kamphues, J., et al.: Supplemente zur Tierernährung. Für Studium und Praxis. Verlag M.  H. Schaper GmbH, Hannover, 2014.

 

Thematik zur Prüfung „Futtermittelkunde“

1. Futtermittelanalyse.

2. Verdauung. Theorie, Messmethoden.

3. Energetische Futterbewertung.

4. Proteinbewertung für Monogastrier.

5. Proteinbewertung für Wiederkäuer.

6. Futtermittelrecht.

7. Besondere Qualitätseigenschaften der Futtermittel.

8. Vitamine, Mengenelemente, Spurenelemente.

9. Schädliche Inhaltsstoffe der Futtermittel.

10. Eigentliche Grünlandfutter.

11. Ackergrünfutter.

12. Heubereitung.

13. Gärfutterbereitung.

14. Futterhackfrüchte.

15. Getreide.

16. Hülsenfruchtsamen.

17. Nebenerzeugnisse der Mehlmüllerei.

18. Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Stärkegewinnung.

19. Nebenerzeugnisse der Brauerei und Brennerei.

20. Zuckerhaltige Futtermittel.

21. Rückstände der Gewinnung pflanzlicher Öle.

22. Futtermittel tierischer Herkunft.

23. Milch und Milchverarbeitungsprodukte.

24. Zusatzstoffe ohne Nährstoffkarakter.

 

Mindestanforderungen zur Prüfung „Futtermittelkunde“

Es gibt in der Futtermittelklausur eine gewisse Anzahl an Fragen (als Mindestanforderungen), die der Student in jedem Fall richtig beantworten muss. Diejenigen Studenten, die 80% dieser (gekennzeichneten) Fragen nicht richtig beantworten können, können die Prüfung nicht bestehen, auch wenn sie die restlichen Fragen richtig beantwortet haben. Dennoch reicht natürlich die alleinige Kenntnis nur über diese bestimmten Fragen auch nicht aus, um die Prüfung erfolgreich abzuschließen.

 

Mindestanforderungen

 

Weender Analyse

Trockensubstanz (TS) enthält bei 103oC nichtflüchtige Bestandteile des Futters. Sie umfasst sowohl anorganische als auch organische Stoffe. Prinzip der Bestimmung: vierstündiges Trocknen des Futters im Trockenschrank bei 103oC bzw. bis zur Gewichtskonstanz.

 

Rohasche (Ra) enthält Mineralstoffe sowie sonstige anorganische Substanzen (z. B. Silikate). Mit Hilfe der Ra lät sich der Anteil der organischen Substanz (oS) an der Trockensubstanz errechnen (oS = TS – Ra). Prinzip der Bestimmung: sechsstündige Veraschung der Futtermittel (FM) im Muffelofen bei 550oC. Die als Rückstand verbleibende anorganische Komponente wird als Ra bezeichnet.

 

Rohprotein (Rp) kann neben den Proteinen auch N-haltige Verbindungen nichteiweiartigen Natur enthalten (Säureamide, Amine, freie Aminosäuren, Ammoniumsalze, Alkaloide, usw.). Prinzip der Bestimmung: Kjeldahlverfahren – Oxidation der FM mit konz. Schwefelsäure, Überführung des N in die Ammoniumform. Nach Zugabe von Natronlauge wird Ammoniak freigesetzt, überdestilliert und titrimetrisch erfat. Rohprotein = N x 6,25.

Rohfett (Rfe) ist eine Gruppe von Stoffen, die sich in Petroläther lösen (Neutralfette, Lipoide und andere ätherlösliche Stoffe). Prinzip der Bestimmung: achtstündige Extraktion des Futtermittels mit Petroläther im Soxhletapparat.

 

Rohfaser (Rfa) ist der in verdünnten Säuren und Laugen unlösliche fett- und aschfreie Rückstand. Er enthält die Zellwandstoffe (Zellulose, Hemizellulosen, Lignin, usw.). Prinzip der Bestimmung: 30 min kochen in H2SO4, danach 30 min kochen in KOH.

 

N-freie Extraktstoffe (Nfe) als die letzte Gruppe von Stoffen wird nur rechnerisch erfat. Berechnung: NfE = TS – (Ra+Rp+Rfe+Rfa).

 

Energiebewertung der Futtermittel

GE: Bruttoenergiegehalt eines Futtermittels wird durch Verbrennung im Bombenkalorimeter bestimmt. DE: verdauliche Energie (DE = GE – Kot-E). ME: umsetzbare Energie (ME = DE – /Harn-E + Gase-E/). NE: Nettoenergie (NE = ME – thermische Verluste). NEm: NE für Erhaltung. NEL: NE für Milchbildung. NEg: NE für Körperansatz.

 

Systeme der Energiebewertung

DE: kleine Nager; ME: Pferde, Schweine (mit BFS-korrigierte ME), Geflügel (ME auf das N-Gleichgewicht bezogen, MENkorr), Aufzucht- und Mastrinder, Färsen, kleine Wiederkäuer (Ziegen, Schafe), fleischfressende Tiere (Hunde, Katzen, Nerze), NEL: Milchrinder.

Ungefährer Nährstoffgehalt verschiedener FM bzw. FM-Gruppen

 

Grünfuttermittel

Weidegras – TS: 25%. Auf TS bezogen  Rp: 13%; Rfa: 25-30%, NEL: 5-6 MJ/kg.

Grünfutterluzerne – TS: 25%. Auf TS bezogen  Rp: 20%; Rfa: 25-30%,

Ca: 17 g/kg, NEL: 5-6 MJ/kg.

Grünfutterkonserven

Maissilage – TS: 30-35%. Auf TS bezogen  Rp: 10%; Rfa: 20%, NEL: 6-7 MJ/kg.

 

Körnergetreide – Rp: 10-15%; Rfe: 2-4%; Rfa: 2-4% (auer Gerste und Hafer);

Ca: 0,3-0,9 g/kg, P: 3-4 g/kg, DE: 12-15 MJ/kg.

Mais – MEGeflügel: 14 MJ/kg.

 

Hülsenfruchtsamen – Rp: 20-40%.

 

Extraktionsschrote – Rp: 35-50%; DE: 12-16 MJ/kg.

Sojaextraktionsschrot – MEGeflügel: 10,5 MJ/kg.

 

Futtermittel tierischer Herkunft

Fischmehl – Rp: 70%, Rfe:  10%.

 

Stroh

Weizenstroh – Rp: 4%; Rfa: 40%.

 

Budapest, den 10 September, 2018.

Doz. Dr. István HULLÁR, PhD, habil.

Abteilungsleiter für Tierernährung und Diätetik