Auch wenn es nicht einfach ist, die Bedeutung der Gebäude auf dem Campus in eine Rangfolge zu bringen, ist eines klar: Seit seiner Gründung ist der Komplex „Gebäude A“ auf dem Campus an der István-Straße der wichtigste Ort, an dem die meisten Tiere von Tierärzten und ihren Teams behandelt wurden. Aus diesem Grund bezeichnete Rektor Péter Sótonyi die Einweihung der vollständig renovierten Abteilung für Innere Medizin am 22. April als Meilenstein in der Erneuerung der Einrichtung.
Der Rektor hob die Bedeutung der Abteilung für die Tiergesundheit hervor und wies darauf hin, dass im Park Statuen mehrerer ehemaliger führender Professoren stehen – ein Zeugnis ihres bleibenden Vermächtnisses.
Er begann den historischen Überblick mit Vilmos Zlamál, der neben den klinischen Praktika fünf Stunden pro Woche Innere Medizin unterrichtete. Márton Galambos hielt Vorlesungen zu neun verschiedenen Themen. Béla Tormay spielte eine Schlüsselrolle bei der Neuordnung des öffentlichen Tiergesundheitswesens in Ungarn. Ákos Azary war der Erste, der moderne Diagnosemethoden in der Inneren Medizin anwandte. Ihm folgte eine der herausragendsten Persönlichkeiten der Universität, der langjährige Rektor Ferenc Hutyra. Mit dem Amtsantritt von József Marek wurde die Abteilung zu einer eigenständigen Einheit. Seine Arbeit wurde von János Mócsi fortgeführt. Zu den jüngeren Generationen zählen Zoltán Horváth und Ferenc Karsai, gefolgt von Károly Vörös, Ferenc Manczúr und dem derzeitigen Abteilungsleiter Roland Psáder.
Die Abteilung für Innere Medizin ist ein symbolträchtiger Ort; das Verständnis ihrer Geschichte ist unerlässlich, um das Erbe zu würdigen, auf dem die heutige Arbeit in Heilung, Lehre und Forschung aufbaut. Der Rektor betonte zudem, wie wichtig es sei, den Studierenden bewusst zu machen, dass sie in architektonisch und historisch bemerkenswerten Gebäuden studieren.
Er bedankte sich beim Bauunternehmen Tand-Bau und hob die Verdienste der ehemaligen Finanzchefin Bernadett Bendik und der derzeitigen Finanzdirektorin Xénia Penz hervor.
Dr. Roland Psáder, Leiter der Abteilung für Innere Medizin, bezeichnete es als große Ehre, bei der Übergabezeremonie sprechen zu dürfen. Er sprach der Universitätsleitung seinen aufrichtigen Dank dafür aus, dass sie die umfassende Renovierung der Abteilung ermöglicht habe. Er betonte, dass diese Entscheidung über die reine Infrastrukturentwicklung hinausgehe – sie sei ein klares Zeichen des Vertrauens in die Arbeit und die Zukunft der Abteilung. Die Modernisierung schaffe die Grundlage dafür, die täglichen Aktivitäten in einer Umgebung durchzuführen, die den heutigen Standards entspreche.
Der Abteilungsleiter dankte zudem allen, die an der Planung, Beschaffung und dem Bau beteiligt waren, und würdigte insbesondere die Unterstützung von Gábor Kovács, dem Leiter der Abteilung für Technik und Betrieb. Ohne ihre koordinierten Bemühungen – die oft hinter den Kulissen stattfanden – hätte dieses Projekt nicht auf so hohem Niveau realisiert werden können.
Abschließend sprach er seinen Kollegen seine Anerkennung aus, die unter erheblichem Arbeitsdruck jeden Tag des Jahres klinische Versorgung, Lehre und Forschung unter einen Hut bringen. Die Renovierung ist auch eine Anerkennung ihres Engagements und bietet ihnen ein Arbeitsumfeld, das ihrem Einsatz würdig ist.








