
Die erste Phase des Campusausbaus der Veterinärmedizinischen Universität Budapest in der István-Straße ist in die zweite Phase eingetreten: Die Baustelle wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie offiziell an den Bauunternehmer, die West Hungária Bau Kft., übergeben.
Zu den Gästen zählten Gábor Náray-Szabó, Vorsitzender des Kuratoriums der Marek-József-Stiftung, Barnabás Csépe, Regionaldirektor der WHB-Gruppe, und Balázs Kiss, Investitionsdirektor der Universität.
Die Veranstaltung wurde von Márton Battay, Generalsekretär der Universität, eröffnet, der anschließend Rektor Péter Sótonyi bat, das Wort zu ergreifen.

In seiner Rede hob der Rektor hervor, dass im Rahmen des umfassenden Campusentwicklungsprogramms bereits in der ersten Phase die Gebäude B und C sowie die Großtierklinik in Üllő renoviert wurden. Mit der Verlegung einer Zeitkapsel, die die Baupläne enthält, ist die Universität symbolisch in die zweite Etappe der ersten Phase eingetreten, die die vollständige Renovierung der Gebäude „H–N“ des Pfahlhauskomplexes umfasst. Er betonte, dass diese Gebäudegruppe zwar erst etwas über 50 Jahre alt sei, sich jedoch in einem schlechteren Zustand befinde als die älteren, von Imre Steindl entworfenen Gebäude, was die Dringlichkeit der Sanierung unterstreiche – insbesondere angesichts des Engagements der Einrichtung für Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung.
Professor Sótonyi brachte zudem seine Wertschätzung dafür zum Ausdruck, dass das Projekt von der West Hungária Bau Kft. durchgeführt wird, einem Unternehmen, das seit mehr als 30 Jahren ausschließlich in ungarischem Besitz ist und die erste Phase des Projekts bereits bis Dezember 2024 abgeschlossen hatte.
Die derzeitige Renovierung zielt darauf ab, auf dem Campus ein moderneres und lebenswerteres Umfeld zu schaffen. In diesem Zusammenhang wird die Fassade zum Innenhof umgestaltet und eine verglaste zentrale Halle errichtet, die die Gebäudeteile miteinander verbindet. Dieser Raum dient nicht nur der Erschließung, sondern fungiert auch als Ausstellungsfläche, die die Geschichte der Veterinärmedizin in den Campusalltag integriert. Zwischen den Gebäuden N und L wird ein inneres Atrium geschaffen, das als Landschaftsgarten dient und gleichzeitig einen überdachten und bequemen Zugang von der Campusseite her bietet.
Die neuen Gemeinschaftsräume bieten erweiterte Möglichkeiten zum Lernen und für soziale Interaktion. Durch mehr Grünflächen und die Schaffung barrierefreier Wege wird das gesamte Umfeld übersichtlicher und nutzerfreundlicher. Die Sanierung umfasst die vollständige Erneuerung des Daches und der Abdichtung, den Austausch von Türen und Fenstern, die vollständige Neugestaltung der Fassade sowie eine umfassende Modernisierung der Innenräume, einschließlich der elektrischen und mechanischen Anlagen. Auch die Bereiche vor den Gebäuden werden durch Teilerschließung und neue Pflasterung aufgewertet.
Da den Bauarbeiten umfangreiche Abrissarbeiten vorausgehen, bat Rektor Sótonyi die Mitarbeiter und Studierenden der Universität um Geduld während der Renovierungsphase und betonte, dass vorübergehende Unannehmlichkeiten einem gemeinsamen langfristigen Ziel dienen. Er fügte hinzu, dass die Stärke der veterinärmedizinischen Gemeinschaft seit jeher in der Zusammenarbeit begründet liege, und zeigte sich zuversichtlich, gemeinsam Erfolge zu erzielen.
Er kündigte außerdem an, dass darauf die zweite Entwicklungsphase folgen werde: die Einrichtung eines Zentrums für vergleichende medizinische Forschung, was eine zusätzliche Investition von 46 Milliarden HUF für die Universität bedeute.






